PAMINA


PAMINA – PAMoja INAwezekana = zusammen alles ist möglich

 

Der Verein PAMINA wurde in 2015 in Frankreich gegründet, um Gelder zu sammeln für Projekte in Tansania und so armen und benachteiligten Kindern eine Ausbildung zu ermöglichen.

 

Zweck des Vereins (gemäß § 52 Abs. 2 AO) ist die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke. Der Verein hat zum Ziel, Menschen in Tansania, die sich in Schwierigkeiten befinden, zu unterstützen. Dies betrifft insbesondere Frauen, Kinder oder andere Personen, die an einem physischen oder psychischen Problem leiden. Dies soll erreicht werden, indem den betroffenen Menschen Zugang zu medizinischer und humanitärer Versorgung, zu Bildung und zu Arbeit ermöglicht wird. Für diesen  zu erreichen, werden spezielle Projekte vor Ort unterstützt, die diesem Zweck des Vereins gerecht werden.

Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Ziele.

 

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

 


Tansania


Allgemeine Informationen

 

Tansania, amtlich Vereinigte Republik Tansania, in Swahili Jamhuri ya Muungano wa Tanzania),ist ein Staat in Ostafrika. Es liegt am Indischen Ozean und grenzt an Kenia und Uganda im Norden, Ruanda, Burundi und die DR Kongo im Westen und Sambia, Malawi und Mosambik im Süden. Es ist seit der Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich am 9. Dezember 1961 Mitgliedstaat des Commonwealth of Nations.

 

Das Land ist mit 60 Millionen Einwohnern (2019) das nach Bevölkerung fünftgrößte Land Afrikas. Hauptstadt des Staates ist Dodoma, Regierungssitz und größte Stadt ist jedoch die Küstenstadt Dar-es-Salam; weitere große Städte sind Mwanza, Arusha, Mbeya, Morogoro und Tanga.

 

Tanganjika (das Festlandgebiet mit der Insel Mafia umfassend) wurde 1961 von der Mandatsmacht Großbritannien unabhängig und verband sich 1964 mit Sansibar (Inseln Pemba und Unguja) zu Tansania, dessen Landesname aus Tanganjika, Sansibar sowie der Bezeichnung Tansania zusammengesetzt ist. In Tansania werden etwa 125 Sprachen gesprochen, größtenteils Bantusprachen, aber auch nilotische und kuschitische Sprachen, Arabisch sowie indische Sprachen; Verkehrssprachen sind hingegen Swahili.

 

 

 

Das tansanische Festlandsgebiet kam als Tanganyika Territory unter britische Herrschaft und wurde als Völkerbundsmandat (nach dem Zweiten Weltkrieg als Treuhandgebiet der UNO) verwaltet.

 

Julius Nyerere, Vorsitzender der TANU und bis 1990 auch der CCM, war erster Ministerpräsident des unabhängigen Tanganjika und bis 1985 Staatspräsident Tansanias.

 

1992 endete das Einparteiensystem, 1995 fanden zum ersten Mal seit den 1970er Jahren demokratische Wahlen statt, bei denen jedoch die vorherige Regierungspartei CCM ihre Stellung behaupten konnte. 1999 verstarb Nyerere.

 

Tansania ist eine Präsidialrepublik: Der in allgemeinen Wahlen alle fünf Jahre gewählte Staatspräsident bestimmt die Politik. Er ernennt den Premierminister sowie die Minister des Kabinetts. Seit Oktober 2015 war John Magufuli der fünfte Staatspräsident Tansanias. Nach seinem Tod in Mars ist Samia Suluhu, frühere Vize-Präsidentin, die sechste Staatspräsident Tansanias. 

Menschenrechte 

Systematische, vom Staat gesteuerte Menschenrechtsverletzungen gibt es nach Einschätzung des deutschen Auswärtigen Amtes in Tansania nicht (Stand 2012). Regional gebe es aber starke Unterschiede in der Umsetzung eines effektiven Menschenrechtsschutzes. In ländlichen Gebieten, in denen 70 Prozent der Bevölkerung leben, sind sowohl das Menschenrechtsbewusstsein der Bevölkerung wie das der Behörden am wenigsten ausgeprägt.

 

Laut Amnesty International wurden 2009 in einigen Landesteilen Menschen ermordet, die vom Albinismus betroffen waren, also von Stoffwechselerkrankungen, die zu einer Pigmentstörung führen. Aus den Berichten geht hervor, dass 2009 mehr als 20 Menschen mit Albinismus ermordet wurden, insgesamt mehr als 50 Menschen in zwei Jahren. Gewalt gegen Frauen und Mädchen war weit verbreitet. Die meisten Täter wurden nicht zur Rechenschaft gezogen. HIV-Infizierte werden oft von Polizisten misshandelt. 

Im Länderbericht Freedom in the World 2017 der US-amerikanischen Nichtregierungsorganisation Freedom House wird das politische System des Landes als „teilweise frei“ bewertet. In der Kategorie „politische Rechte“ erhält Tansania die Note 3 bei der Wahrung der Bürgerrechte erhält das Land die Note 4 (die Note 1 ist die beste und die 7 die schlechteste). 

Frauen- und Kinderrechte 

Der UN-Menschenrechtsausschuss äußerte sich besorgt über die anhaltende, weit verbreitete Gewalt gegen Frauen, insbesondere über das Ausmaß häuslicher Gewalt und das Fehlen konkreter, effektiver Maßnahmen zur Bekämpfung der Genitalverstümmelung. Laut UNFPA betrifft dies landesweit ca. 10 % der Frauen, wobei jedoch einige Gebiete im Norden des Landes besonders betroffen sind. 

Viele Kinder haben aufgrund von HIV-Erkrankungen ihre Eltern verloren. Sie müssen arbeiten oder sich um jüngere Geschwister kümmern. Laut Angaben des Kinderhilfswerks UNICEF müssen rund 36 % aller Kinder bis zu 14 Jahren Arbeit verrichten. In ländlichen Gegenden müssen 12- bis 14-Jährige zum Teil 14 bis 17 Stunden am Tag, sechs Tage in der Woche auf Plantagen arbeiten. Dafür erhalten sie nur die Hälfte des Lohnes eines Erwachsenen. Auch Dienstmädchen arbeiten durchaus 16 bis 18 Stunden täglich. Kinderprostitution stellt ein großes Problem dar. 

Wirtschaft 

Tansania hat beachtliche Fortschritte in Bezug auf die makroökonomische Stabilisierung über die letzten beiden Dekaden (etwa ab 1997) erzielt und ist einer der dynamischsten Wachstumsmärkte in der Region Subsahara-Afrika geworden. Das Wirtschaftswachstum lag im Jahr 2016 bei etwa 7,2 %. Damit verzeichnet Tansania seit einer Dekade ein gleich bleibendes hohes Wirtschaftswachstum. Das Pro-Kopf-Einkommen ist in diesem Zeitraum auf 920 US-Dollar gestiegen und hat sich damit mehr als verdoppelt.

 

Tansania gehört trotz seiner wirtschaftlichen Wachstumsraten weiterhin zu den ärmsten Ländern der Welt. Das weiterhin hohe Bevölkerungswachstum liegt bei circa 2,77 % pro Jahr. Im Index der menschlichen Entwicklung 2014 des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) belegt Tansania Rang 151 von 188 Ländern. Auf dem Korruptionsindex (2013) von Transparency International belegt das Land 2016 Rang 116 von 176, im „Ease of Doing Business Index 2014“ der Weltbank Rang 139 von 189. Im Global Competitiveness Index, der die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes misst, belegt Tansania Platz 115 von 138 Ländern (Stand 2016–2017).[67] Im Index für wirtschaftliche Freiheit belegt das Land 2017 Platz 105 von 180 Ländern.

 

Wachstumsmotoren der Wirtschaft sind Telekommunikation, Finanzdienstleistungen sowie das Baugewerbe. Die offizielle Arbeitslosigkeit wird mit circa 13 Prozent. angegeben, dürfte aber tatsächlich deutlich darüber liegen. Der Anteil der Armen an der Bevölkerung sank nach neuesten, jedoch mit statistischen Unsicherheiten behafteten Zahlen auf 28,2 Prozent. Die Inflation sank mit 4,5 % unter das 5 %-Ziel.

 

68,4 % der Bevölkerung leben und arbeiten im ländlichen Raum. Die landwirtschaftliche Produktion (überwiegend Subsistenz) reicht bei normalen Niederschlägen zur Selbstversorgung des Landes aus. Seit 2000 geht der Anteil am Exporterlös von cash crops (Kaffee, Baumwolle, Tee, Tabak, Sisal und Cashewnüsse) zugunsten der einheimischen Lebensmittelversorgung zurück. Hauptexportgüter sind Gold, Kaffee, Tee, Baumwolle und Tabak.

 

Der Energiebereich bleibt weiterhin ein großes Wachstumshemmnis für die Wirtschaft. Weniger als 20 Prozent der Bevölkerung haben Zugang zu Strom. Die Regierung setzt zur Lösung des Problems auf höhere Ausbeute aus den erschlossenen küstennahen Gasfeldern im Süden des Landes sowie auf Erschließung von off-shore-Erdgasfeldern im Süden.

 

Steigende Lebensmittelpreise führten dazu, dass die privaten Einkommen überwiegend für Lebensmittel aufgebraucht werden. Angesichts der Armut und der Überschuldung des Staates in Tansania wurde dem Land 2001 von der Weltbank ein Schuldenerlass gewährt. Bergbau, Tourismus und Baumwollanbau sind Wirtschaftszweige, die zunehmend erfolgreicher sind.