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Wir danken Ihnen für Ihre Grosszügigkeit - asante sana



IN TANSANIA


ENDULEN

Die Bauvorhaben haben Ende 2016 begonnen. Die Schule wurde im Januar 2017 geöffnet. Inzwischen gibt es 150 Schüler im Kindergarten und Vorschule St Luke, davon 28 schwerhörig (entweder ganz gehörlos  oder mit Loch im Trommelfell). Bis jetzt wurden 9 Klassenräume gebaut, 5 für schwerhörige Kinder und 4 für hörende Kinder, ein Speisesaal, ein Schlafsaal, (der zweite ist im Bau), Aussentoiletten für die Schule.

In Tanzania ist es normal, die Kinder in ein Internat zu schicken. 98 von den 150 Schülern sind im Internat die anderen wohnen in der Nähe, und werden morgens geholt  und um 16 Uhr zurück nach Hause gebracht.

 

Das grosse Projekt in 2020 ist, ein Solarsystem am Campus zu installieren, in Partnerschaft mit ESF (Energie sans Frontières aus Grenoble), der Oberstufe Pierre Termier auch aus Grenoble, KIITEC aus Arusha und PAMINA aus Frankreich. Das nötige Material, ausser Batterien, ist eine Spende von Schneider Electric und wird per Schiff nach Tanzania transportiert. Die Studenten von KIITEC werden in erster Hand die Panäle und Kabel installieren. Die Schüler aus Grenoble werden im Januar 2021 nach Tanzania reisen und mit den Schülern aus KIITEC das System fertig stellen. Die Aufgabe von PAMINA ist, die Batterien zu bestellen und zu finanzieren, und natürlich dafür zu sorgen, dass sie rechtzeitig an Ort und Stelle sind.

In Endulen gibt es keinen Strom aus Festnetz. Es bedeutet, dass alle Tätigkeiten nach Sonnenuntergang  im Dunklen ausgeführt werden. Das Essen geht noch, aber die Hausaufgaben zu machen ist schwieriger. In Tanzania hat man Ganztagsschule. Nach Unterricht um 16 Uhr gehen die Tageskinder nach Hause und die Kinder im Internat können erstmal spielen. Dann folgen Baden und kleinere Tätigkeiten, wie Unterwäsche waschen, Schuhe polieren, den Schlafsaal saubermachen. Normalerweise machen die Kinder die Hausaufgaben nach dem Abendessen, aber wenn es dunkel ist und es  keinen Strom gibt . . .

 

 

Die Organisation NLW, Nachbarliebe Weltweit, beteiligt sich an der Finanzierung von den Bauprojekten an der Schule. Der Bau des  zweiten Schlafsaals ist von NLW finanziert,  auch das Projekt von Biogasanlage. Sie legen auch Wert auf nährhaftes Essen, ein kleiner Betrag ist vorgesehen, um mehr Fleisch und Obsr den Kindern anzubieten. Das Standardessen besteht aus roten Bohnen und Reis oder Ugali (gekocht mit Maismehl). Fleisch und Obst bekommen die Kinder nur einmal die Woche.

Neuigkeiten aus Endulen:

Das Kochen für die Schule ist jetzt möglich auf Biogaz. Dies ist eine grosse Verbesserung, da kochen mit Holz verboten ist innerhalb vom Ngorongoro Naturschutzgebiet.

Die Installation für die Solarenergie hat begonnen, Leute von KIITEC, Arusha haben mit den ersten Arbeiten begonnen.

Dogodogo, bunju

Die zweite Gruppe von Strassenkindern wohnt bei Dogodogo seit Januar 2019, 17 Mädchen und 15 Jungen. Alles läuft soweit gut, es gibt einen geregelten Tagesablauf : morgens das Gelände sauber machen, Frühstück, Lernen in den Klassen (Nähen, Schreinerei, Schweissen, Informatik). Nach dem Mittagessen gibt es Englischunterricht, Feuerwehrübungen, eigenständiges Lernen in der Bibliothek, Sport wie Fussball oder Volleyball, vor dem Abendessen den Gemüsegarten giessen und sich um die Tiere kümmern.

Seit Anfang des Jahres gibt es einen neues Projekt bei Dogodogo: Renovierungsarbeiten an zwei Klassenräumen und an dem zweiten Schlafsaal, um ein Gymnasium namens Daniel Brottier zu gründen. Dies wird die finanzielle Lage des Zentrums ins Gleichgewicht bringen. Die Strassenkinder haben keine Eltern, die für  die Kosten  aufkommen: das Essen, die Gehälter von Lehrern, Stoffe, Metall und Holz für die Klassenarbeiten usw. Bis jetzt hat das Zentrum mit privaten Spenden funktioniert, aber dies ist keine gesunde Wirtschaft. Die Vorgänger haben schliessen müssen, da plötzlich keine Spenden mehr kamen.

In Tanzania findet der Schulbesuch im Internat statt.  Spiritaner in Tanzania haben die besten Schulen, die Eltern sind bereit, viel Geld zu bezahlen, damit deren Kinder die bestmögliche Ausbildung bekommen. In diesem Sinne werden Jungen von ausserhalb in diese neue Schule akzeptiert; es werden Plätze für 10 Jugendliche aus dem Dogodogo Zentrum ohne Schulgebühren angeboten . Nach den Berechnungen sind die Finanzen im Gleichgewicht nach dem 2. Jahr und mit 90 Schülern.

Wegen der COVID-19 Pandemie will das Gesundheitsministerium 15 zusätzliche Strassenkinder im Dogodogo Zentrum vorübergehend platzieren, um zu vermeiden, dass diese Kinder auf der Strasse sterben. Letzt endlich waren es 22 Jugendliche die hingebracht wurden. Der Tanzanische Staat hat stets  keine finanzielle Unterstützung gegeben. Jetzt mussen  die Renovierungsarbeiten beschleunigt werden: das Dach dicht machen, die Mückennetze austauschen (die alten haben grosse Löcher), neue Türen aus Metall installieren (die alten aus Holz wurden zum grössten Teil von Termiten gefressen), Betten müssen gebaut werden. Die Schüler vom Zentrum können dies tun, aber das Material (Metall/Holz) muss gekauft werden usw.

Diese Arbeiten dienen später für die neue Schule.

Spenden werden dringend für Dogodogo benötigt. Wir danken Ihnen im Voraus für Ihre Grosszügigkeit. - Asante Sana